Nun ist er wohl besiegelt, der erste schwarz-grüne Koalitionsvertrag in Hamburg (Quelle).
Beide Parteien verbiegen sich zwecks Machterhalt und die Grünen wird es wohl gelingen, heftigst auf der Fortentwicklungsbremse zu stehen. Und das, obwohl sie ja eigentlich am Gängelband des großen Koalitionspartners hängen. Dieser hat das Problem “Moorburg” erst mal eiskalt der grünen Senatorin Hajduck umgehängt. Soll sie sich doch erstmal die Finger verbrennen und vorführen lassen. Dann kann der Bürgermeister ihr die Schuld lassen und mit der richtigen Lösung womöglich glänzen. Frei nach dem Motto: Hab ich doch gleich gesagt. Schon sehr geschickt von ihm.

21 April 2008 at 08:52
Also eigentlich finde ich es etwas sehr bedauernswert, dass man etwas als Durchbruch bezeichnet, das eigentlich nichts ist. Die wichtigsten Punkte, sind derart offen gelassen, dass man sich die medienreif inszenierten Verhandlungen hätte auch sparen können. Denn jetzt ist erst nichts klar und keiner weiß, was genau das soll.
Aber da muss ich der Presse recht geben: das ist eine Signalwirkung. Es wirkt ohne Inhalt….
21 April 2008 at 21:53
Stimmt, alles voller Hohlraumversiegelungen!